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Hafen Bregenz

illwerke vkw AG
Geschichte

Großzügiger Hafenausbau

Ab dem Jahr 1883 wurde der Hafen großzügig ausgebaut. Im Sommer des Jahres wurden die für den Trajektverkehr bestimmten Anlagen im südwestlichen Hafenwinkel erstellt. Die beiden runden Leuchttürme wurden samt den alten Moloköpfen gesprengt. Der westliche Molo und Ausläufer der Seeanlagen – der heutige Blumenmolo – wurde um rund 80 Meter nach Norden verlängert. Da der Seegrund am verlängerten Molokopf keine genügende Tragkraft für einen massiven Leuchtturm besaß, konnte lediglich ein Holzmast als Signallichtträger aufgestellt werden.

Im Jahr 1886 wurde der östliche Molo – der Personenmolo, auf dem auch das Hafengebäude stand – ausgebaut. Auch das Hafengebäude wurde vergrößert, um Hafenmeister, Kasse und Zollhalle unterzubringen. Gegen Nordosten wurde eine hölzerne Hafenwand erstellt, die ein zweites Hafenbecken schuf. Die Holzkonstruktion wurde später durch eine Steinmauer ersetzt – den Reservemolo. Um 1892 waren die Arbeiten abgeschlossen. Der Bregenzer Hafen war mit einer Gesamtfläche von 8.820 Quadratmetern der drittgrößte am Bodensee. Die Hafeneinfahrt maß 82 Meter.

Großzügiger Hafenausbau