Zum Inhalt(Alt + 1) | Zum Hauptmenü (Alt + 2) | Zum Menüpunkt des aktuellen Bereiches (Alt + 3) | Zur Portalnavigation (Alt + 4) | Zur Suche (Alt + 7)

Hafen Bregenz

illwerke vkw AG
Geschichte

Von der Schiffsanlegestelle zum Hafen

Das „Bregenze stade“, das Bregenzer Ufergelände wurde 1249 erstmals erwähnt; dort befand sich wohl auch eine Schiffsanlegestelle. Lastensegler aller Art durchpflügten den See: Lädinen (Lädi leitet sich von Last her), Halblädinen, Segmer (von lateinisch sagma, die Last), Halbsegmer, Viertelsegmer und noch kleinere Schiffe, die man auf gut bregenzerisch als „Gundele“ bezeichnen würde. Im Jahr 1390 ist von „Seepfahlen“ die Rede, von am Ufer eingerammten Pfählen, an denen die Schiffe anlegen konnten. Schon 1299 scheint der Familienname Seehuser auf, der sich wohl vom Seehus, von der den Hafen schützenden Seeburg ableitet. Die Seeburg wurde 1811 unter bayrischer Herrschaft abgerissen. Im Jahr 1439 ließ Erzherzog Sigmund von Tirol die Stede, die Schiffsanlegestelle, ausbauen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Stede immer wieder instand gesetzt und erweitert.

Von der Schiffsanlegestelle zum Hafen